Einleitung

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient! Liebe Kolleg*innen!

Im Folgenden finden Sie eine österreichweite Liste der von der ÖGUM zertifizierten Ärztinnen und Ärzte. Alle hier angeführten Ultraschalluntersucherinnen und -untersucher erfüllen die Qualifikationsanforderungen dieser Gesellschaft. Es sind Ärztinnen und Ärzte, für die diese Untersuchungsmethode ein wichtiges Instrument bei der Betreuung von Patienten ist und die freiwillig die strengen und umfangreichen Leistungskriterien der ÖGUM erfüllen.
Wir haben die Liste in Untersuchungsbereiche wie z.B. Bauch, Hals, Geburtshilfe, etc. gegliedert. Weiters sehen Sie in jedem Bereich die Zertifizierungstypen ÖGUM Stufe 1, 2 oder 3:

ÖGUM Stufe 1 zertifizierte Ärztinnen und Ärzte sind für alle in der täglichen Routine auftretenden Problemstellungen ideale Ansprechpartner. Die Ultraschall-Ausbildung dieser Ärztinnen und Ärzte ist entsprechend des Selbstverständnisses der ÖGUM überdurchschnittlich.

ÖGUM Stufe 2 zertifizierte Ärztinnen und Ärzte führen zusätzlich Spezialuntersuchungen durch und bilden im persönlichen Kontakt Kolleginnen und Kollegen in Ultraschall aus.

ÖGUM Stufe 3 zertifizierte Ärztinnen und Ärzte erfüllen die Kriterien der Stufe 2 und 3. Sie verbringen einen großen Teil der Arbeit mit Ultraschall und sind mit der Abhaltung von ärztlichen Ultraschallkursen sowie wissenschaftlichen und fachpolitischen Problemstellungen betraut.

Wir betonen, dass alle hier genannten Kolleginnen und Kollegen Ärztinnen und Ärzte sind, die diese Untersuchung im Sinne einer hohen Qualität selbst durchführen.

HIER kommen Sie zum Stufeninhaberverzeichnis.

  1. Die Österreichische Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (ÖGUM) stiftet für eine hervorragendes Forschungsprojekt auf dem Gebiet der Ultraschalldiagnostik den Förderungspreis der ÖGUM.

  2. Der Förderungspreis der ÖGUM besteht aus einer Urkunde und einem Geldbetrag (zur Zeit von EUR 3.000,–). Der Geldbetrag wird aus den Mitteln der ÖGUM gespeist.

  3. Der Preis wird jährlich im Rahmen der Jahreshauptversammlung der ÖGUM vergeben bzw. im Rahmen des Dreiländertreffens, so dieses in diesem Jahr in Österreich stattfindet. Der Preis wird vom Präsidenten der ÖGUM verliehen.

  4. Sind an dem prämierten Projekt mehrere Autoren beteiligt, so erhält jede Person eine Urkunde, der Geldbetrag steht dem Erstautor zur Verfügung.

  5. Die Bewerber müssen Mitglieder der ÖGUM sein.

  6. Für die Bewerbung dieses Preises muss ein Projekt ausgearbeitet sein, das einen klinischen oder experimentellen Aspekt der Ultraschalldiagnostik zum Inhalt hat. Dieses Projekt sollte in Folge in einem Zeitraum von zwei Jahren abgeschlossen werden und in einer peer-reviewed wissenschaftlichen Zeitschrift zur Publikation angenommen oder zur Publikation eingereicht worden sein.

  7. Da der Preis der Förderung des Nachwuchses dienen soll, sind Projekte von Klinikvorständen, Abteilungsleitern und Institutsvorständen (Primarärzte, Chefärzte) von der Einreichung als Erstautor ausgenommen.

  8. Der Förderungspreis hat insbesondere die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zum Inhalt. Im Antrag zum Projekt ist eine Auflistung der Verwendung der Geldmittel beizulegen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass physische Materialien (technische Geräte, Schallköpfe, Computer etc.) nicht primär Inhalt der Förderung sein sollen. Der Finanzbedarf kann insbesondere für Kosten aufgelistet werden, welche durch Dateneingabe und Datenverwaltung, statistische Auswertung etc. an Personalkosten und Materialaufwand anfallen. Damit soll insbesondere sichergestellt sein, dass die Förderung auch in solchen Institutionen wissenschaftliches Arbeiten ermöglicht, in denen eine wissenschaftliche Infrastruktur nicht auf Universitätsniveau vorhanden ist.

  9. Ein für diesen Preis eingereichtes Projekt ist in 6facher Ausfertigung (Sprache: Deutsch oder Englisch, Kurzversion von nicht mehr als 2 Din A4-Seiten) unter ergänzender Auflistung der Verwendung der Geldmittel bis zum jeweiligen 30. April des Einreichungsjahres im Sekretariat der ÖGUM einzureichen. Zu diesem Zeitpunkt ernennt der Vorstand der ÖGUM ein Kuratorium, bestehend aus fünf Mitgliedern der ÖGUM unterschiedlicher medizinischer Subspezialitäten, von welchen einer als Vorsitzender fungiert. Dieses Kuratorium bestimmt aus der Reihe der eingegangenen Projekte das singuläre Förderungsprojekt. Die Entscheidung des Kuratoriums wird mit Stimmenmehrheit gefällt, muss sich auf ein einziges Projekt beziehen, ist endgültig und unanfechtbar. Die Projektunterlagen sind zu anonymisieren. In einem Beibrief sind die entsprechenden Daten (Autoren, Institution, Adresse et al.) beizulegen. Eine Einreichung auf elektronischem Wege über die E-Mail des Sekretariates (siehe Homepage der ÖGUM) wird gegenüber dem Postwege bevorzugt.

  10. Der Präsident der ÖGUM und das Kuratorium sind bezüglich der eingegangenen Projekte und der Autoren sowie der Auswahl der Projekte zu strengstem Stillschweigen verpflichtet. Der Vorstand der ÖGUM ist lediglich über die Zahl der jeweils eingegangenen Projekte, nicht aber über deren Autoren und Titel zu informieren.

  11. Nach der Entscheidung macht der Präsident der ÖGUM der(m) ErstautorIn des zu prämierenden Projektes schriftlich Mitteilung und lädt ihn (sie) zu dem im Rahmen der Jahreshauptversammlung (oder des Dreiländertreffens, so dieses in Österreich stattfindet) stattfindenden Festakt ein. Die Projektpreisträger sind verpflichtet, im Rahmen der Jahreshauptversammlung bzw. des jeweiligen Ultraschall-Dreiländertreffens in Österreich 2 Jahre nach Prämierung ihres Projektes der Jahreshauptversammlung über den Projektfortlauf zu berichten. Kommen sie dieser Aufforderung nicht nach, so sind die überreichten Geldmittel umgehend an die ÖGUM zu retournieren. Diese Berichterstattung hat im Rahmen eines fünfminütigen, projektbezogenen Vortrages zu erfolgen.

  12. Wird in einem Jahr kein einziges Projekt eingereicht, so wird der ÖGUM-Förderungspreis nicht vergeben.

2019

Dr. Marcel Razpotnik / Klinikum Klagenfurt am Wörthersee

Co-Autoren:Simona Bota, Michael Hackl, Gerald Lesnik


Frühzeitige Erkennung der Kardiomyopathie bei Patienten mit Leberzirrhose mittels Strain Echokardiographie und die Korrelation zur Lebersteifigkeit und Schweregrad der Leberzirrhose

 

2018

Es wurde kein Förderpreis vergeben.

 

2017

Es wurde kein Förderpreis vergeben.

 

2016

Dr. Leonhard Gruber / Medizinische Universität Innsbruck

Verbesserte Diagnostik und Prognostik des Karpaltunnelsyndroms mittels Erfassung von Flipwinkeln, neuraler Deformierbarkeit und faszikulärer Freiheit

 

2015

Es wurde kein Förderpreis vergeben.

 

2014

Es wurde kein Förderpreis vergeben.

 

2013

Dr. Christian Siedentopf / Medizinische Universität Innsbruck

Meralgia paraesthetica: Ultraschall gezielte Infiltration mit Follow-up-Daten über 12 Monate

Co-Autoren: C. Martinoli, G. Feuchtner, M. Sojer, W. Jaschke, A. Klauser

Meralgia paraesthetica:Ultraschall gezielte Infiltration mit Follow-up-Daten über 12 Monate

 

2012

Priv. Doz. Dr. Christian Dejaco / Medical University Graz

Sonoelastographie zur Objektivierung der Speicheldrüsenfunktion
bei Patienten mit Sjögren Syndrom

Ko-Autoren : Dezordo, W. Graninger, D. Heber, J. Hermann, R. Lipp, A. Lutfi, M. Magyar, D. Zauner

 

2011

Dr. Alexander Loizides / Medical University Innsbruck

Perfusion Pattern of Musculoskeletal Masses Using Contrast Enhanced Ultrasound: A Helpful Tool for the Characterization?

Co-Autoren : S. Peer, M. Plaikner, T. Djurdjevic, H. Gruber

 

2010

Dr. Peter Michael Zechner / Österr. Rotes Kreuz Graz

The presence or absence of cardiac movement identified on prehospital echocardiography predicts outcome in cardiac arrest patients

Co-Autor: G. Aichinger

 

2009

Dr. Helmut Prosch / Otto Wagner Spital Wien

Sonografische Lokalisation nicht tastbarer Implanon-Hormonimplantate

Co-Autoren : V. Westermayer, R. M. Walter, G. Mostbeck

 

2008

Dr. Tobias De Zordo / Medical University Innsbruck

Real-time Sonoelastography Findings in Healthy Achilles tendons

Co-Autoren : A. S. Klauser, G. Feuchtner, C. Fink, M.Reindl, V. Smekal

Richtlinien der Österreichischen Ärztekammer

ÖÄK – Zertifikatsrichtlinie Sonographie
ÖÄK – Zertifikationsrichtlinie Sonographie Zusatz

Die Richtlinien sind mit 06.04.2011 in Kraft getreten.

Information zur Aufwandsentschädigung bei Zertifizierungen:
Jedem Arbeitskreisleiter der ÖGUM ist es freigestellt, eine Aufwandsentschädigung für die Zertifizierung in maximaler Höhe von € 100,00 pro Antrag einzuheben.

Die ÖGUM kooperiert mit den Schwestergesellschaften DEGUM (Deutschland) und SGUM (Schweiz) sehr eng, um einen fachlichen und wissenschaftlichen Austausch auf dem Gebiet des Ultraschalls in der Medizin zu fördern.

Ein Zeichen dieser Kooperation sind nicht nur die regelmäßigen Treffen der Arbeitsgruppen sondern auch das einmal jährlich stattfindende Drei-Länder-Treffen (DLT), welches im 3-jährigen Turnus jeweils von einer Gesellschaft federführend im eigenen Land organisiert und abgehalten wird.

Dieses DLT hat sich in mittlerweile mehr als 25 Jahren zu dem größten interdisziplinären Ultraschallkongress in deutscher Sprache entwickelt und bietet sowohl praktische Anwenderkurse als auch Forschungsergebnisse als Themenschwerpunkte.

Das 44. Dreiländertreffen der ÖGUM/DEGUM/SGUM hat von 29. Juni bis 01. Juli 2022 in Zürich stattgefunden.

Das nächste Dreiländertreffen der ÖGUM/DEGUM/SGUM findet von 11. bis 14. Oktober 2023 in Mainz statt.  

Weitere Informationen finden Sie unter www.ultraschall2022.ch und unter  https://www.ultraschall2023.de

 

Was bietet die ÖGUM Studenten bzw. Ärzten in Ausbildung ?

Die ÖGUM hat sich zum Ziel gesetzt, die medizinischen Ultraschalldiagnostik wissenschaftlich und praktisch zu fördern. Dazu gehört auch die Förderung von und Vorsorge für Aus- und Fortbildung aller Personen, die in der medizinischen Ultraschalldiagnostik tätig sind.

Daher kooperiert die ÖGUM mit Medizinuniversitäten, Lehrspitälern und anderen Fachverbänden zur Sicherstellung einer qualitätsgesicherten Ultraschallausbildung auf höchstem Niveau.

ÖGUM-Mitglieder aus verschiedensten Fachgebieten sind als Lehrende an Universitäten oder in Ausbildungskursen tätig und vermitteln aktuelles Fachwissen

Medizinstudenten und fach-verwandte Studenten (z.B. Medizinphysik, Medizintechnik) können sich dadurch im Studium oder durch externe Kurse aktuelles Fachwissen zur Ultraschalldiagnostik aneignen und vertiefen oder berufsspezifische Kenntnisse erwerben.

Die ÖGUM unterstützt und fördert z.B. die studentische Initiative von Sono4You.

Auch ohne abgeschlossenes Hochschulstudium kann schon von einer außerordentlichen ÖGUM-Mitgliedschaft profitiert werden:

– Erwerb der Zusatzqualifikation „ÖGUM StudentInnen-Tutor“ (ÖGUM-Zertifikat),
inkl. Nennung auf der ÖGUM-Website als zertifizierter StudentInnen-Tutor

– praktischer und wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch mit Praktikern & Experten

– fachübergreifende Gesellschaft mit über 900 Mitgliedern

– unter 35 Jährige genießen ermäßigten Mitgliedsbeitrag

– vergünstigter Eintritt bei Dreiländertreffen der ÖGUM, SGUM und DEGUM

– Informationen zu neuesten Standards bei Untersuchung und Dokumentation

– Bewerbung um den ÖGUM-Förderpreis für hervorragende Arbeiten
aus dem Bereich der Ultraschalldiagnostik

– Zugang zum Memberbereich (download von Postern, Vorträgen etc.)

– u.a.

Ausbildung zum „StudentInnentutor“ mit ÖGUM-Zertifikat

Die ÖGUM hat ein Ausbildungsprojekt gestartet, um engagierten Studentinnen und Studenten, die sich für die Ultraschallbildgebung &-anwendung interessieren, eine Ausbildung auf ÖGUM zertifiziertem Sonographie-Niveau anzubieten und diese zu fördern. Bei erfolgreichem Abschluß wird der Titel zertifizierter „ÖGUM-StudentInnentutor“ verliehen.

Voraussetzungen zum Erwerb der ÖGUM-Zusatzqualifikation
(Nachweise erforderlich)

  1. Studierende ab 2. Semester Studienjahr sind zugelassen
  2. absolviertes Wahlfach Ultraschall (z.B. Abdomen) an einer österr. Medizin-Universität oder absolvierter Fortbildungsgrundkurs der ÖGUM
  3. Technische Basiskenntnisse der klassischen Ultraschalltechniken sowie Sicherheitsaspekte, potenzielle Bioeffekte & Artefakte
  4. aktive ÖGUM-Mitgliedschaft als StudentIn

Prüfungsablauf
Studierende übermitteln das Anmeldeformular an die Geschäftsstelle und melden sich damit zu der Prüfung (Zertifikation) an. Sie erhalten eine/n entsprechende/n ÖGUM-AnsprechpartnerIn an ihrer Universität genannt, bei der/dem die Prüfung abgelegt werden kann:

– Medizinischer Teil: Inhaltlich umfasst die Prüfung den gesamten transabdominell untersuchbaren Bereich, zu dem 4 Fragen gestellt werden. Die Beantwortung soll möglichst praktisch durch Darstellung mittels Ultraschallgerät durch den/die Studierende/n erfolgen.

– Technischer Teil: Zusätzlich werden die technischen Basis-Kenntnisse durch 6 Multiple-Choice Fragen geprüft.

Die Prüfung (Zertifikation) ist bestanden, wenn der anatomische Teil mit 3 positiven, der technische Teil mit 4 positiv beantworteten Fragen absolviert wurde.
Die Prüfung wird dokumentiert und von ÖGUM-PrüferIn und Studierenden unterschrieben und der ÖGUM-Geschäftsstelle übermittelt, die dann das Zertifikat ausstellt.
Eine negative Prüfung kann in einem zeitlichen Abstand von mind. 3 Monaten wiederholt werden.

Benefit für Studierende mit ÖGUM-Zusatzqualifikation

  • Nennung auf der ÖGUM-Website als qualifizierte/r TutorIn
  • Kostenloser Eintritt auf Dreiländertreffen in Österreich
  • Teilnahme an einem Anwenderseminar (AWS) auf einem Dreiländertreffen in Österreich (nach Verfügbarkeit)
  • Mitarbeit in der Sonohöhle als Sono-TutorIn und/oder Hands-On-Modell
    (Planung & Tutortätigkeit ist nur ÖGUM-StudentInnentutorInnen vorbehalten)
  • Mitarbeit in entsprechenden Arbeitskreisen als StudentIn
  • Zugang zu internen Mitgliederinformationen (z.B. Online-Zeitschrift)
  • Knüpfung neuer fachlicher Kontakte
  • Profitieren von ExpertInnen-Erfahrungen
  • Sonographie-Ausbildung nach ÖGUM-Richtlinien
  • Dokumentation der erworbenen fachlichen Kompetenz an Heimatuniversität und Skills-Labs durch das ÖGUM-Zertifikat

Bestimmungen zur Ausübung der ÖGUM-StudentInnentutorInnen Tätigkeit:

  • auf dem nächstfolgenden DLT nach Zertifikats-Verleihung und aktiver Anmeldung als TutorInnen-TeilnehmerIn
  • auf zukünftigen DLTs durch Nachweis von einschlägigen Fortbildungen und aktiver Anmeldung als TutorInnen-TeilnehmerIn und aufrechter ÖGUM-Mitgliedschaft

Übersicht Medizinische Kenntnisse
Anatomie
Inhaltlich umfasst die Prüfung „Abdomen“ den gesamten transabdominell untersuchbaren Bereich. Schwerpunkte sind die Standardschnitte, die auf dem ÖGUM Poster Abdomen abgebildet sind

  • Leber
    Lebersegmente und Darstellung der verschiedenen Gefäßsysteme
  • Gallenblase und ableitende Gallenwege
    Darstellung und sichere Differenzierung der Strukturen im Leberhilus
  • Pankreas
    Möglichst umfassende Darstellung des gesamten Organs in verschiedenen Schnitten,
    auch Darstellung der Cauda pancreatis durch die Milz
  • Darstellung der Milz in verschiedenen Schnitte, inklusive Milzhilus
  • Nieren in Längs-und Querschnitte von ventral und dorsal mit Darstellung der Gefäße extra- und
    intrarenal
  • Harnblase in Längs- und Querschnitten
  • Kleines Becken: Darstellung von Uterus und Prostata, Rektum
  • Retroperitoneale Gefäße in Längs- und Querschnitten
  • Erkennen von Kompartimenten und „Räumen“ (Abdomen, Retroperitoneum, Bauchdecke)
  • Einzelne Darmabschnitte wie Magen, Duodenum, Ileozökalregion, Kolonabschnitte, Rektum
  • Standardschnitte für die Notfallsonographie

Übersicht Technische Kenntnisse

  • Physikal. Grundlagen des Ultraschalls
  • Techn. Grundlagen Bildgebung
  • Aufbau Gerätekonsole & Grundlagen Settings
  • techn. Gerätesetting & -optimierung B-Bild
  • Grundlagen konvent. Doppleranwendungen
  • techn. Gerätesetting & -optimierung Doppler
  • Sicherheitsaspekte
  • häufige Artefakte
  • Grundkenntnisse der Techn. Qualitätssicherung für den Nutzer

Didaktische Kenntnisse

Literatur
Sono- Anatomie/Schnitte:
– Poster Standarddokumentation der ÖGUM
– Color Atlas of Ultrasound Anatomy, B. Block, Thieme 2004, ISBN 3-13-139051-4

Abdomensonographie:
– Kursbuch Ultraschall: Nach den Richtlinien der DEGUM und der KBV,
G. Schmidt/Ch. Görg, Thieme 2008 ISBN-13: 978-3131191052
– Ultraschall Abdomen, Sachs A, Breitenseher publisher 2012, ISBN 978-3-9503296-6-7
Sono-Technik:
– Ultraschall für MTRA/RT, Haller/Kollmann, Thieme 2010, ISBN 978-3-13-146301-2

März 2017

Lernunterlagen zum Downloaden

Unterlagen Stand Jänner 2026


Die EFSUMB ist die European Federation of Societies for Ultrasound in Medicine and Biology, der europäische Verband der Ultraschall-Gesellschaften mit Sitz in London (UK).

Die ÖGUM ist seit der Gründung der EFSUMB Mitglied und arbeitet an diversen Projekten mit.

Aktuell ist die ÖGUM durch die Entsendung von eigenen Experten aktiv und gestaltend in folgende EFSUMB-Committees eingebunden:

– Education & Professional Standards Committee (EPSC)

– Safety Committee (ECMUS)

– Student Committee

Unter diesem LINK gelangen Sie zu dem aktuellen EFSUMB Newsletter.

Zertifizierte StudentInnen-TutorInnen

Ausbildung zum „StudentInnentutor“ mit ÖGUM-Zertifikat

Die ÖGUM hat ein Ausbildungsprojekt gestartet, um engagierten Studentinnen und Studenten, die sich für die Ultraschallbildgebung &-anwendung interessieren, eine Ausbildung auf ÖGUM zertifiziertem Sonographie-Niveau anzubieten und diese zu fördern. Bei erfolgreichem Abschluß wird der Titel zertifizierter „ÖGUM-StudentInnentutor“ verliehen.

Voraussetzungen zum Erwerb der ÖGUM-Zusatzqualifikation
(Nachweise erforderlich)

  1. Studierende ab 2. Semester Studienjahr sind zugelassen
  2. absolviertes Wahlfach Ultraschall (z.B. Abdomen) an einer österr. Medizin-Universität oder absolvierter Fortbildungsgrundkurs der ÖGUM
  3. Technische Basiskenntnisse der klassischen Ultraschalltechniken sowie Sicherheitsaspekte, potenzielle Bioeffekte & Artefakte
  4. aktive ÖGUM-Mitgliedschaft als StudentIn

Prüfungsablauf
Studierende übermitteln das Anmeldeformular an die Geschäftsstelle und melden sich damit zu der Prüfung (Zertifikation) an. Sie erhalten eine/n entsprechende/n ÖGUM-AnsprechpartnerIn an ihrer Universität genannt, bei der/dem die Prüfung abgelegt werden kann:

– Medizinischer Teil: Inhaltlich umfasst die Prüfung den gesamten transabdominell untersuchbaren Bereich, zu dem 4 Fragen gestellt werden. Die Beantwortung soll möglichst praktisch durch Darstellung mittels Ultraschallgerät durch den/die Studierende/n erfolgen.

– Technischer Teil: Zusätzlich werden die technischen Basis-Kenntnisse durch 6 Multiple-Choice Fragen geprüft.

Die Prüfung (Zertifikation) ist bestanden, wenn der anatomische Teil mit 3 positiven, der technische Teil mit 4 positiv beantworteten Fragen absolviert wurde.
Die Prüfung wird dokumentiert und von ÖGUM-PrüferIn und Studierenden unterschrieben und der ÖGUM-Geschäftsstelle übermittelt, die dann das Zertifikat ausstellt.
Eine negative Prüfung kann in einem zeitlichen Abstand von mind. 3 Monaten wiederholt werden.

Benefit für Studierende mit ÖGUM-Zusatzqualifikation

  • Nennung auf der ÖGUM-Website als qualifizierte/r TutorIn
  • Kostenloser Eintritt auf Dreiländertreffen in Österreich
  • Teilnahme an einem Anwenderseminar (AWS) auf einem Dreiländertreffen in Österreich (nach Verfügbarkeit)
  • Mitarbeit in der Sonohöhle als Sono-TutorIn und/oder Hands-On-Modell
    (Planung & Tutortätigkeit ist nur ÖGUM-StudentInnentutorInnen vorbehalten)
  • Mitarbeit in entsprechenden Arbeitskreisen als StudentIn
  • Zugang zu internen Mitgliederinformationen (z.B. Online-Zeitschrift)
  • Knüpfung neuer fachlicher Kontakte
  • Profitieren von ExpertInnen-Erfahrungen
  • Sonographie-Ausbildung nach ÖGUM-Richtlinien
  • Dokumentation der erworbenen fachlichen Kompetenz an Heimatuniversität und Skills-Labs durch das ÖGUM-Zertifikat

Bestimmungen zur Ausübung der ÖGUM-StudentInnentutorInnen Tätigkeit:

  • auf dem nächstfolgenden DLT nach Zertifikats-Verleihung und aktiver Anmeldung als TutorInnen-TeilnehmerIn
  • auf zukünftigen DLTs durch Nachweis von einschlägigen Fortbildungen und aktiver Anmeldung als TutorInnen-TeilnehmerIn und aufrechter ÖGUM-Mitgliedschaft

Übersicht Medizinische Kenntnisse
Anatomie
Inhaltlich umfasst die Prüfung „Abdomen“ den gesamten transabdominell untersuchbaren Bereich. Schwerpunkte sind die Standardschnitte, die auf dem ÖGUM Poster Abdomen abgebildet sind

  • Leber
    Lebersegmente und Darstellung der verschiedenen Gefäßsysteme
  • Gallenblase und ableitende Gallenwege
    Darstellung und sichere Differenzierung der Strukturen im Leberhilus
  • Pankreas
    Möglichst umfassende Darstellung des gesamten Organs in verschiedenen Schnitten,
    auch Darstellung der Cauda pancreatis durch die Milz
  • Darstellung der Milz in verschiedenen Schnitte, inklusive Milzhilus
  • Nieren in Längs-und Querschnitte von ventral und dorsal mit Darstellung der Gefäße extra- und
    intrarenal
  • Harnblase in Längs- und Querschnitten
  • Kleines Becken: Darstellung von Uterus und Prostata, Rektum
  • Retroperitoneale Gefäße in Längs- und Querschnitten
  • Erkennen von Kompartimenten und „Räumen“ (Abdomen, Retroperitoneum, Bauchdecke)
  • Einzelne Darmabschnitte wie Magen, Duodenum, Ileozökalregion, Kolonabschnitte, Rektum
  • Standardschnitte für die Notfallsonographie

Übersicht Technische Kenntnisse

  • Physikal. Grundlagen des Ultraschalls
  • Techn. Grundlagen Bildgebung
  • Aufbau Gerätekonsole & Grundlagen Settings
  • techn. Gerätesetting & -optimierung B-Bild
  • Grundlagen konvent. Doppleranwendungen
  • techn. Gerätesetting & -optimierung Doppler
  • Sicherheitsaspekte
  • häufige Artefakte
  • Grundkenntnisse der Techn. Qualitätssicherung für den Nutzer

Didaktische Kenntnisse

Literatur
Sono- Anatomie/Schnitte:
– Poster Standarddokumentation der ÖGUM
– Color Atlas of Ultrasound Anatomy, B. Block, Thieme 2004, ISBN 3-13-139051-4

Abdomensonographie:
– Kursbuch Ultraschall: Nach den Richtlinien der DEGUM und der KBV,
G. Schmidt/Ch. Görg, Thieme 2008 ISBN-13: 978-3131191052
– Ultraschall Abdomen, Sachs A, Breitenseher publisher 2012, ISBN 978-3-9503296-6-7
Sono-Technik:
– Ultraschall für MTRA/RT, Haller/Kollmann, Thieme 2010, ISBN 978-3-13-146301-2

März 2017

Lernunterlagen zum Downloaden

Unterlagen Stand Jänner 2026


Eine aktuelle Übersicht der zertifizierten StudentInnen-TutorInnen finden Sie hier:

Braun

Brunner

Gierer

Celine

David

Laurenz

Gillhofer

Andreas

Glachs

Laura

Gschanes-Schweiger

Patrick

Heckl

Heidenbauer

Valentin

Christina

Holzinger

Hois

Sara

Dominik

Kehrer

Florian

Kronsteiner

Hanna

Lauritsch

Jan

Missmann

Moßhammer

Moritz

Marianne

Pansy

Nina

Röbl

Christian Johannes

Schirgi

Josef

Stütz

Daniel Matthias

Toferer

Christina

Veit

Zitta

Hanna

Carla

   
   

ATZMÜLLER

Adriana

BEERMANN

Denise

BERGHER

BEYER

Philipp

Maria

BIFANO

Elena

BRAND

BRUGGER

Luis

Hanna

EDER

David

EGGERT

Alina

EISENSCHINK

GEIER

Constantin

Christina-Maria

GEROLD

Anna

GOMES

Daniel

GREBMEIER

Jana

GRÜNBERGER

Benjamin

HEFELE

Patrick

JOCHUM

Florian

KLEINDORFER

Lena

KONZETT

Katharina

KORBER

Anna Luise

KÖLLENBERGER

Nicolas

KRAFT

Lena

KNAUSEDER

Laura Alexandra

LEHNERT

MAZZUCCHELLI

Luis

Alex

MESSNER

MEYER

MIESBAUER

Hannah

Lasse

Marlene

MOEWS

Lena Maria

MOSER

Max

MÖGEL

MÖTSCH

Felix

Felicitas

NIEDERTSCHEIDER

PATZLEINER

Elias

David

PELLARIN

PLANGG

Simon

Matthias

PREINEDER

Philipp

RECLA

Maximilian

SAUERESSIG

SCHNALLINGER

Rick

Samuel

SEIFFERT

SERENI

SIEBER

Julius

Arianna

Klara Maria

STRANGER

STÜRZ

VON FUGLER

Lena Catrina

Hanna

Julia

WALDER

Philip

WERLBERGER

WIDEMAIR

Lili

Franziska

WINKLER

Anna

   


Abuja Hannah
Archam
Bauer
Bergmann
Chiara
Hannah
Annika
Block Stefan
Breitwieser
Bruckner
Brugger
Cheng
Viktoria
Katrin
Magdalena
Vivian
Eggers
El-Kilany
Furthmayr
Laura
Lina
Larissa
Fussi Florian
Garland
Gartner
Philip
Michael
Herr
Heßl
Hilmbauer
Hinterleitner
Huss
Jahn
Timo
Alice
Hannah
Claudia
Maximilian
Nicole
Kainz Kristina
Kapl Oliver
Kogler Selina
Kraml Katharina
Kronsteiner
Kunkel
Leitner
Paul
Luisa
Simon
Lemp
Mader
Oliver
Markus
Mandl
Marada
Mariella
Maximilian
Mayrhofer
Benjamin
Omer Katharina
Ortner
Pangerl
Christiane
Tina
Pfeifer
Pichler
Paul
Philipp
Rainer
Rameis
Rathkolb
Reichle
Eva-Maria
Christina
Lorenz
Kim Milla
Reslhuber
Scheider
Viktoria
Maximilian
Schröckenstein Sophie
Schütz Daniel
Schöpf Jakob Gerhard
Stadler
Stängl
Ronja
Susanna
Sternbauer
Stingl
Judith
Stella
Straka Veronika
Tiefenthaler
Traxler
Marta
Matthäus
Unterlechner Dominik
Waldhauser Andrea
Wingelmayr Oskar
Wolfsberger Anna
Zechner
Zehentner
Andrea
Magdalena
Zimmer
Zupan
Leon
Lukas

Abd El-Ghany

Karim

Abdomen

Archam

Chiara

Abdomen

Attalla

Bago

Patrik

Levente

Abdomen / Kopf/Hals

Abdomen

Balutsch

Nicolas

Abdomen / Kopf/Hals

Berer

Helena

Kopf/Hals

Breinl

Paula

Abdomen

Buresch

Cubela

Martin

Antonio

Abdomen / Kopf/Hals

Abdomen

Detzlhofer

Dietrich

Olivia

Ela Joana

Abdomen

Abdomen

Doblinger

Stephanie

Abdomen

Domanig

Antonia

Abdomen / Kopf/Hals

Gafitanu

Cristian

Abdomen

Gaismayer

Theresa

Abdomen

Grünfelder

Maximilian

Abdomen

Hauer

Lukas

Abdomen

Havel

Ella Frederike

Abdomen

Hofinger

Hopp

Sarah

Can

Abdomen

Abdomen

Icka Araki

Jülich

Noah

Susanna

Abdomen

Abdomen

Kapsamer

Stefan

Abdomen / Kopf/Hals

Khemiri

Klinger

Sara

Julian

Abdomen / Kopf/Hals

Abdomen

Kordik

Florian

Abdomen / Kopf/Hals

König

Lukas

Abdomen

Lakowitsch

Sebastian

Abdomen

Lercher

Leah

Abdomen

Lindner

Makar

Konstantin

Johannes

Abdomen

Abdomen

Meenenga

Alicia

Abdomen

Moser

Müller

Niederbuchner

Miriam

Julian Flavio

Felix

Abdomen

Abdomen

Abdomen

Nolz

Nicola

Abdomen

Oblin

Ochsenhofer

Valentina

Lilli

Abdomen / Kopf/Hals

Abdomen

Oosterlee

Ostrowski

Ottinger

Justin P.

Liv

Magdalena

Abdomen / Kopf/Hals

Abdomen

Abdomen

Öztürk

Dilan

Abdomen

Patsch

Theresa

Abdomen

Polojintef-Corbu

Roxana

Abdomen

Pölt

Raska

Fiona Anna

Lukas

Abdomen / Kopf/Hals

Abdomen

Renk

Salzburger

Alisha

Hanna

Abdomen

Kopf/Hals

Schicho

Lorenzo

Abdomen

Scholten

Anna

Abdomen / Kopf/Hals

Stichaller

Stockhammer

Laura

Lydia

Abdomen

Abdomen

Stöger

Laura Antonia

Abdomen

Uhlik

Diana

Abdomen

Wymetal

Emil

Abdomen

Wymlatil

Tobias

Abdomen

Yoo

Jiyeon

Abdomen / Kopf/Hals

Zechner

Zeilinger

Andrea

Manuel

Abdomen

Abdomen / Kopf/Hals

Zwinz

Zöchbauer

Sabrina

Leo

Abdomen

Abdomen


Balutsch

Nicolas

Boderistanac

Robert

Buresch

Martin

Cramer

Jonas

Domanig

Antonia

Dreier

Tim

Frigo

Fabio

Geissler

Cornelia

Grass

Magdalena

Hirsch

Johanna

Hödlmaier

Florian

Irschik

Isabella

Johler

Sylvie Sabina

Jost

Jannik

Kapsamer

Stefan

Khemiri

Sara

Köglmeier

Kilian

Konnerth

Raffael

Kordik

Folrian

Kötter

Justus

Krachsberger

Peter

Kreil

Camilla

Kubin

Ina

Limbeck

Sophie

Lührmann

Katharina

Maier

Leonard

Mainz

Tabea

Mischuretz

Lukas

Pörner

Larissa

Pöschmann

Janis

Reinhold

Riva-Maria

Resch

Daphne

Rieder

Urs

Schatzl

Martina

Steindl

Theresa

Steiner

Ronja

Stumpner

Sophie

Wymetal

Emil

Zimmermann

Jenin Sophia

Bier

Marisa

Bischof

Alena

Brunner

Kyra

Daxner

Julia

Eder

Martin

Gabara

Emmanuela

Graupner

Julia

Harrer

Johanna

Helm

Julia

Hirdes

Marlene

Huber

Lukas

Kastl

Nadine

Kermann

Naomi

Lautner

Nicole

Mayer

Claudia

Prise

Jasmin

Reisner

Dominik

Samrock

Katrin

Seebacher

Sandra

Sickmüller

Anna

Töscher

Christoph

Zornow

Charleen

Kursankündigung

Plakettenbestellung

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SimulUS - Simulation einer modernen Ultraschallkonsole

Dieses Programm ermöglicht, interaktiv die Funktionen und das Handling der wichtigsten Knöpfe einer modernen Ultraschallkonsole nachzuempfinden. Das Programm ist HTML-basiert und kann auf den gängigsten Web-Browsern (IE, Firefox, Safari) ablaufen, sofern ein Plug-in (Silverlight von Microsoft) nach Installation zur Verfügung steht.
Folgende grundlegende Funktionen und Bildeinstellungen einer Ultraschallkonsole sind durch die Änderungen am dargestellten Cineloop u.a. interaktiv simulierbar:

– Selection of transducers – TGC – Focal setting – Penetration depth

– MultiHertz – PatientID – Print/Store – Freeze – Gain – Zoom – Measure – …

Mit diesem Programm kann die Konsolenfunktion so sichtbar und erfahrbar gemacht werden, ohne daß ein „echtes“ Ultraschallgerät vorhanden sein muß.
Dabei ist die Simulation nicht auf das B-Bild beschränkt, sondern um die klassischen Techniken Farb-/Power- und Spektral-Doppler ergänzt.

Das Tool kann eine gute Unterstützung bei der Ausbildung von Studierenden und Ultraschall-Anfängern bieten, die im Rahmen von Einführungskursen oder im Selbststudium den Umgang mit einem Ultraschallgerät und der “Knopfologie“ kennenlernen wollen.

externer link zum SimulUS-Programmstart (MedUni Wien E-Ressource)

weitere Informationen zum Tool und Programm-download finden Sie hier.

Aufstellung US-Diagnostikgeräte mit komplettem Serivce-Angebot

Die folgende Liste enthält Ultraschall-Diagnostikgeräte, für die ein vollständiges Service von den Herstellern/Vertriebsfirmen garantiert wird, d.h. es handelt sich nicht nur um Neugeräte, sondern auch um Geräte, die u.U. nicht mehr im Lieferumfang sind, aber für die noch eine Ersatzteil-Lieferung gewährleistet wird. Mit einem Wartungsende/End of Service (EOS) ist allgemein nach 8-10 Jahren zu rechnen. Sollten Sie ein Diagnostikgerät nicht vorfinden oder sonstige Fragen haben, wenden Sie sich bitte an

ÖGUM-Geschäftsstelle oder
AK Technik & Qualitätssicherung

(Anmerk.: Diese Liste wird von den Geräte-Herstellern bzw. den offiziellen Vertriebsfirmen der ÖGUM bereitgestellt. Die ÖGUM erbittet einmal jährlich um Aktualisierung, hat aber keinen Einfluß auf die Auswahl der gelisteten Gerätetypen bzw. Vollständigkeit; Stand : wie angegeben)

Information zu „Handheld-Sonden!“

Ein  Hersteller oder Inverkehrbringer von Ultraschallgeräten muß sich nach der Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 richten und sich das Einhalten dieser Konformität von einer benannten Prüfstelle für dieses Produkt in Europa zertifizieren lassen (in den USA regelt dies die FDA). Erst dann darf das Ultraschallgerät in der EU legal für diagnostische Zwecke eingesetzt werden und erhält ein CE-Zeichen.
Außerdem ist eine Dokumentation verpflichtend, die Informationen zu den max. abgegebenen Ultraschall-Intensitäten angibt  bzw. bei Betrieb in der Software die aktuellen Werte der Sicherheitsindizes MI/TI auf dem Monitor anzeigt.

Für die auf den Markt gekommenen miniaturisierten Ultraschallgeräten in Notebook-Größe oder kleiner, die als fixe Einheit anzusehen sind (also Sonde, Anzeige & Steuerung vom Hersteller) gilt dies ebenso.
Bei den verschiedensten Modellen von „Handheld-Sonden“, die separat verkauft werden und bei denen die Steuerung und Verbindung mittels App per Kabel oder drahtlos über ein eigenes Tablet, Notebook oder Smartphone bewerkstelligt wird, bezieht sich die Konformität jedoch nur auf die Sonde selbst und ist als Medizinprodukt mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet.

Daher sollten Sonden, die mit eigenen Tablets oder Smartphones verbunden werden können, nicht als einziges Gerät zur Befunderstellung herangezogen werden; hier muß auf die rechtlich-konforme Erstellung geachtet werden.

Weitere Details hat das Sicherheitskomittee „ECMUS“ der EFSUMB in einer Empfehlung erarbeitet, der Link zum Dokument ist hier (Recommendations hand-helds).

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